Geheimnisvolle Sinneslust

Geheimnisvolle Sinneslust

Wenn sich Liebe mit Magie vereint, geschieht ein Wunder

„Shit happens!“ So bezeichnet ihre beste Freundin Tessa das sexuelle Desaster, das Freiya soeben erlebt hat. Da erscheint ihr die germanische Göttin Freyja – Göttin der Liebe und Magie und sie schenkt ihr die eigene Sinneslust. Fortan erinnert sie sich an frühere  sinnliche Erfahrungen. Selbst als ihre männliche eierlegende Wollmilchsau endlich in Form eines Bayern-Spielers in ihr Leben tritt. Doch mit der Liebe kommen deren Schatten, die sie auf magische Weise meistert und die ihr offenbaren, dass Odin mehr ist als nur die Liebe eines Lebens.

 

Anmerkung der Autorin:

Während der Lektüre dieses Buches können vereinzelt Nebenwirkungen auftreten.

  • Häufig beobachtet: Erhöhte Blutzufuhr im Unterleib, unter Umständen einhergehend mit erhöhter Libido.
  • Erhöhung der Beischlafstatistik.
  • Oft beobachtet: Multiple Orgasmen.
  • Weniger oft beobachtet: Feuchte Träume.
  • Selten beobachtet: Völliges Unberührt-bleiben.

Für die Nebenwirkungen wird seitens der Autorin keine Verantwortung übernommen. In jedem Fall bleibt kein Auge – oder anderes – trocken.

Ebook                       Taschenbuch

Exposé:

Freya ist eine 23-jährige Studentin aus München. Sie liegt seit zwei Jahren auf Trockendeck und möchte sich endlich einmal wieder sexuell betätigen.

An einem Samstag geht sie mit ihrer Freundin Tessa aus und erlebt ein sexuelles Desaster.

Geknickt verbringt sie den Sonntag alleine in ihrem Appartement, als sie Besuch von der germanischen Göttin Freyja erhält. Die Göttin erzählt von ihrer eigenen mystischen Geschichte und erklärt ihr, dass sie ein wundervolles, sexuelles Geschöpf ist. Sie schenkt Freya ihre Sinnlichkeit, indem sie sich erinnern wird, und erwähnt, dass Freya auch ihre Schatten in Form von Angst, Scham, Trauer und Zorn kennen lernen wird.

Tessa kommt, um ein langes Streitthema mit ihr zu besprechen: Dass in jeder Frau eine Schlampe steckt. Freya sieht in ihre Augen, und eine Erinnerung aus dem antiken Griechenland holt sie ein. Sie sieht ihr Leben mit Tessa, als sie ein lesbisches Paar waren und Darstellerinnen der Lust bei Orgien der höheren Schicht.

Fortan erinnert sich Freya bei jedem Menschen, der ihr begegnet, an eine sinnliche Begebenheit aus ihrem Vorleben.

Weil sie beim Ausparken einen BMW X6 demoliert, lernt sie Odin kennen, ihre männliche eierlegende Wollmilchsau, von dem sie am Wochenende einen sexuellen Traum hatte.

Odin ist ausgerechnet ein Spieler des 1. FC-Bayern, wo doch ihr Vater ein eingefleischter 1860-München-Fan ist. Sie erlebt eine wundervolle, sinnlich-sexuelle Zeit mit ihm und schaut mit ihrem Vater auch das Eröffnungsspiel der neuen Bundesliga-Saison an.

Die Bayern gewinnen grandios, und Freya erinnert sich währenddessen, dass sie auch schon einmal begeisterter Anhänger der „Roten“ im antiken Rom war.

Bei der Nachfeier erinnert sich Freya an ein Leben mit Odin, als er ihr aus Eifersucht einen Keuschheitsgürtel umlegte. Sie ist geschockt, doch beide überwinden mit Hilfe von Magie diese Hürde und finden Vertrauen zueinander.

Am nächsten Tag gehen sie spazieren und legen sich unter eine große alte Buche. Dort holt sie die Erinnerung an ein Leben bei einem Indianervolk ein. Freya war damals eine große Seherin ihres Volkes, und Odin ein Krieger. Sie erlebten schon einmal ein langes, erfülltes Leben und gingen, als ihre Körper schon alt und gebrechlich waren, gemeinsam in den Wald, um ihren Geist auszuhauchen.

Die Göttin Freyja erscheint ihr im Traum und sagt, sie sei jetzt bereit, ihre Schatten kennen zu lernen, weil sie jetzt weiß, dass das Eine ewig wiederkehrt und es im Grunde kein Gut und Böse gibt.

Am nächsten Tag schneidet sie sich aus Versehen in den Finger, und als sie vor dem Spiegel steht, sieht sie in ein blutverschmiertes Gesicht. Das holt eine lang verborgene Erinnerung hervor. Sie sieht sich als Gräfin, 1560 geboren, die dem Wahn verfiel, dass ihr das Blut jungfräulicher Mädchen ewige Schönheit schenken würde. Freya erlebt die grauenvollste Nacht ihres Lebens, ihr Körper reagiert mit Schock und 40 Grad Fieber. Odin wacht die ganze Nacht über sie und ist für sie da.

Freya erkennt ihren ersten Schatten: Die Angst, nicht würdig genug zu sein, um geliebt zu werden. Die Angst, die sich hart und starr anfühlte, verkehrte sich in ihr Gegenteil: Die Zärtlichkeit und Weichheit zu sich selbst.

Mit ihrer Freundin Tessa schaut sie erneut ein Fußballspiel an, doch verliert Bayern knapp mit 0:1, durch Odins Schuld. Im Stadion herrscht eine Energie, die einer Hinrichtung gleichkommt.

In dieser Nacht liebt Freya Odin für ihn selbst. Denn in Augenblicken von großer Scham kann man sich selbst nicht lieben. Sie erinnert sich an ihren zweiten Schatten: Sie war ein junger Mann und der Entdecker des Lachgases als Narkotikum. Doch wurde sein Ruf in der Fachwelt durch ein verunglücktes Experiment vollständig ruiniert. Aus Scham nahm er sich das Leben. Freya erkennt, dass der Gegenpol von Scham die Leichtigkeit ist. Sie lernt ihr inneres Kind, das für die Scham steht, kennen und heilen.

Tessa braucht ihre Hilfe und Unterstützung, weil ihr Freund Tom bei einem Autounfall stirbt. So kommt sie in Kontakt mit ihrer Trauer.

Freya besucht am nächsten Tag ihren Papa am Tegernsee und besucht das Grab ihrer Mutter. Dort sieht sie, wie eine Trauergemeinde einen kleinen, weißen Kindersarg zum Grab trägt. Das holt eine verborgene Erinnerung hervor: Um 1960 war sie eine amerikanische Hausfrau, die schon vier Abgänge hinter sich hatte. Die fünfte Schwangerschaft wurde vollendet und ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht. Aus dem Küchenfenster beobachtete sie, wie die fünfjährige Miranda zwischen den Autos einem Ball hinterherlief und von einem Auto tödlich erfasst wurde. Sie ertrank in der Trauer um das Kind, und drei Jahre später starb sie an gebrochenem Herzen.

Freya spürt, dass die alte Trauer immer noch in ihrem Körper, direkt in ihrem Herzen sitzt. Sie geht in sich, und ein kleines, verwahrlostes Mädchen zeigt sich. Sie heißt auch Freya und ist in ihrem Seelenhaus hinter schweren Gittern eingesperrt. Sie unterhalten sich und erkennen aneinander, was sie sind: Der Gegenpol der Trauer ist die allumfassende Liebe.

Odin kommt sie besuchen, und sie erleben eine schöne Liebesnacht am See.

Am nächsten Tag fahren sie wieder nach München. Freya kommt alleine in ihr Appartement, wo die Göttin Freyja wieder auf sie wartet.

Die Göttin erklärt Freya die größeren Zusammenhänge. Sie offenbart sich als das hohe Selbst von Freya, als ihre himmlische Mutter, und erklärt, dass Odin ihr ewiger Seelenpartner ist. Die Göttin erklärt ihr, dass jeder Mensch ein Held ist, der nach seinem Ableben von seiner Seelenfamilie freudig erwartet wird, um seine Erfahrungen mit allen zu teilen. Sie offenbart die größeren Zusammenhänge, die hinter Genetik, Wiedergeburt und Erbsünde stehen. Auch erzählt sie ihr, wie ihre eigene Geschichte mit Odin damals weiterging und dass sie an ihrem eigenen Hochmut damals scheiterte. Gemeinsam befüllen sie ein einfaches Glas Wasser mit Magie.

Die Göttin erklärt Freya, dass sie mit Hilfe der Magie einander erkennen können, als das, was man ist: ein magisches, mystisches, wundervolles Geschöpf. Durch dieses Ritual kehrt sie ihre Wut von damals wieder in ihr Gegenteil um: reine Begeisterung für sich und den Partner.

Bevor sie geht, weist die Göttin noch darauf hin, dass sie Tom helfen soll, weil er noch nicht angekommen ist.

Freya hilft Tom, der noch in der Illusion gefangen war, und übergibt ihn seiner Seelenfamilie.

Odin kommt, beide trinken jeweils die Hälfte des magischen Wassers, schauen sich gegenseitig in die Iris und erkennen einander als die wundervollen Wesen, die sie sind: ein göttlicher Mann und eine göttliche Frau.

Freya kann nur noch an Sex denken und möchte ihn am liebsten rund um die Uhr ausüben. Doch Odin möchte unbedingt spazierengehen.

Sie spazieren zur Amalienburg im Nymphenburger Schloss, vor dem ein Streichorchester platziert ist.

„Zufällig“ ist ein kleines Tischchen mit zwei Stühlen aufgebaut, und zu den Klängen von „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ macht Odin Freya einen Heiratsantrag.

Ein Krieger und seine Magierin geben sich erneut die Ehre.

Natürlich gibt es für Freya nur eine mögliche Antwort:

„Ja, ich will. Für ewig.“